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Augustinerbräu Salzburg-Mülln

Augustinerbräu Salzburg-Mülln

Bier brauen heißt Tradition pflegen

Salzburg ist ein Bier-Land. 21 Braustätten gibt es im Bundesland. Von kleinen Gasthaus- und Hausbrauereien bis zu den Big-Playern. Mittendrin in ehrwürdigen Gemäuern das Augustinerbräu in Salzburg-Mülln, Österreichs größte Biergaststätte, gegründet 1621.

Innerhalb der gelben, unverkennbaren Fassade wird die Kultur des Bierbrauens noch groß geschrieben. Fast möchte man sagen, nicht nur das Bauwerk, auch die Herstellung des Gerstensafts ist ehrwürdig  gebraut nach dem Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516.

Das Kühlschiff aus Gußeisen datiert noch aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts.  Sicher, der eine oder andere Brauschritt fußt mittlerweile auf modernen Beinen.

 

Das 1912 errichtete Sudhaus wurde vor wenigen Jahren komplett saniert. Fernwärme statt Gas, weniger Co2. Das hauseigene unterirdische  Wasserkraftwerk, auch erst vor wenigen Jahren errichtet, liefert den Strom. Auch Tradition geht mit der Zeit.

 

Traditionelles Handwerk

Die Abläufe, allen voran das Handwerk, haben sich freilich nicht viel verändert. Acht bis zwölf Wochen reift das Augustinerbier, bevor es in Flaschen oder Fässer gefüllt in durstige Kehlen rinnt. Gbraut werden Märzen-, Fasten und Bockbier. Für das Fastenbier, das von Aschermittwoch bis Ostern ausgeschenkt wird, kommt nur feinstes Stadlauer-Malz und spezieller „Saazer Hopfen“ in den Bottich.

 

Der Weg des Bieres

Der Weg des Bieres, nach altüberlieferter Rezeptur, beginnt im neuen Sudhaus: Zuerst die Maischpfanne, dann der Läuterbottich. Malz wird hier mit Wasser vermengt. Das Malz ist verantwortlich für Intensität und Farbe, birgt aber auch viele Aromen. Das Maischen verwandelt Stärke in Zucker, dabei verleiht die Temperatur den Charakter. Beim Läutern wird die Bierwürze von der Maische getrennt. Den anfallenden Treber holen sich heute noch die Bauern direkt bei der Brauerei ab.

Nach mehr als sechs Stunden verlässt die zur süß duftenden Würze gewordene Maische die Sudpfanne, wird ins Kühlschiff in den Dachboden gepumpt. Mehr als 9.000 Liter pro Sud. Dampf steigt auf, der Luftzug, der durch die Ritzen des hölzernen Dachstuhls entsteht, kühlt  die Bierwürze.

Über den Eiswasser-Berieselungskühler fließt die Würze in den Gärbottich. Auch hier eine Besonderheit: die Augustiner-Brauerei ist eine von wenigen Brauereien, wo die Hauptgärung noch in offenen Bottichen stattfindet. Hier kühlt die Würze auf unter zehn Grad herunter, die Hefe setzt sich dabei am Boden ab. Danach wird das Bier in den Lagerkeller geschlaucht.

 

Bier braucht Zeit

Denn Bier braucht Zeit. Acht Wochen reift es in den Lagerkellern. Unter Druck, damit sich Hefe und Eiweißstoffe weiter absetzen. 2 Grad kalt, damit sich eine feinperlige, natürliche Kohlensäure bilden kann. Zum Schluss bringt der Baumwoll-Massefilter das fast fertige Bier noch einmal auf Hochglanz, ohne die wertvollen Inhaltsstoffe anzurühren. 

Und dann beginnt der Brau-Prozess von vorne, vier Mal die Woche, 1.400 Kisten Bier und 800 Fässer in sieben Tagen, 365 Tage im Jahr.

 

Und dann heißt es nur mehr: genießen!

Lage/Anfahrt

Augustinerbräu Salzburg-Mülln
Lindhofstraße 7
5020 Salzburg

Telefon: +43 662 431246
info@augustinerbier.at
www.augustinerbier.at
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