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Wie wird eigentlich Joghurt gemacht?

 

Joghurt ist gesund, schmeckt gut und kann leicht selber gemacht werden.

Essen Sie auch so gerne Joghurt? Dann sind Sie in guter Gesellschaft, denn über 20 Kilogramm werden hierzulande im Durchschnitt pro Person und Jahr verspeist. (Quelle: AMA)

Und das mit gutem Grund, denn Joghurt ist nicht nur sehr gesund sondern schmeckt auch noch gut.
Es enthält, wie die meisten Milchprodukte, neben verschiedenen Vitaminen wertvolles Kalzium sowie für den Darm wertvolle Milchsäurebakterien. Nicht umsonst wird das Kühlregal mit den Milchprodukten oft der „Wellnessbereich“ des Supermarktes genannt!

 

Große Auswahl an Joghurts

Die Auswahl an verschiedensten Joghurts ist groß: Es gibt sie aus Kuhmilch, aus Ziegenmilch oder Schafmilch, ohne Fett, mit wenig Fett oder mit extra hohem Fettanteil. Stichfest oder cremig, fruchtig oder natur, zum Trinken, zum Löffeln oder auch gefroren. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Aber wie wird eigentlich Joghurt gemacht? Im Grunde genommen ist es kinderleicht. Alles, was Sie dazu brauchen, ist Milch, ein warmes Plätzchen, etwas Geduld – und Milchsäurebakterien. Sie sind es nämlich, die durch Fermentation, also Gärung, Milch zu Joghurt machen. Dabei wird Milchzucker in Säure umgewandelt, was zur Folge hat, dass Joghurt weniger Milchzucker als Milch enthält und dadurch für Menschen, die auf Laktose sensibel reagieren, verträglicher ist. Die entstandene Säure wiederum ist für den joghurttypischen Geschmack verantwortlich.

In Molkereien werden verschiedene Bakterienkulturen zur Joghurtherstellung eingesetzt. Je nachdem welche Kulturen verwendet werden, schmeckt das fertige Produkt milder oder säuerlicher. Manchmal finden sich auf der Verpackung Hinweise auf den Namen der verwendeten Kultur. Die Milch wird vor der Fermentierung pasteurisiert und der Fettgehalt angepasst. So ist das fertige Produkt länger haltbar und die Qualität für Konsumentinnen und Konsumenten konstant.

Das so entstandene Naturjoghurt wird entweder als solches abgefüllt und verkauft oder zum Beispiel zu Fruchtjoghurt weiterverarbeitet. Achten Sie hier auf die Inhaltsstoffe! Selten lassen sich vom Geschmack Rückschlüsse auf die Zutaten ziehen, häufig werden Aromen, Süßstoffe, Verdickungsmittel oder Fruchtsaftkonzentrate eingesetzt. Nicht immer entsprechen die Abbildungen auf der Verpackung dem tatsächlichen Inhalt. Auch bei sogenannten „Light-Produkten“ ist Vorsicht geboten. Da diese Produkte oft wenig Fett und Zucker enthalten, müssen der Geschmack und das angenehme Mundgefühl beim Essen meist durch die Zugabe von Verdickungsmitteln, Süßstoffen und anderen Lebensmittelzusatzstoffen verbessert werden.

In einem durchschnittlichem Becher Erdbeerjoghurt ist im Schnitt gerade mal eine Erdbeere enthalten, dafür aber oft 4 bis 5 Stück Würfelzucker und zusätzlich natürlich verschiedene Aromen, um den Geschmack zu verbessern. So kann aus einer vermeintlich gesunden Zwischenmahlzeit ganz schnell mal eine Kalorienfalle werden!

 

Rezept: Joghurt zum selber machen

Probieren Sie doch mal, Ihr Joghurt selber zu machen!
Dazu erwärmen Sie einfach einen Liter Milch auf etwa 40° C und rühren dann 3 Esslöffel Naturjoghurt ein.

Nun füllen Sie die Mischung in Gläser mit Schraubverschluss und lassen sie 6 bis 8 Stunden an einem warmen Ort stehen. Dazu eignet sich das Backrohr, ein Dampfgarer oder einfach ein Isolierbehälter. Die Milchsäurebakterien aus dem beigemengten Joghurt vermehren sich in dieser Zeit und nach 6 bis 8 Stunden ist Ihr Joghurt fertig. Stellen Sie es einfach in den Kühlschrank, damit es sich dort noch etwas festigen kann.

Nun müssen sie nur noch entscheiden, ob sie ihr Joghurt pur oder mit Früchten, Marmelade, Honig oder pikant mit Kräutern und Knoblauch genießen wollen!

Tipp: Sie haben einen Hofladen oder Bauernmarkt in Ihrer Nähe? Dann verwenden sie Rohmilch zur Joghurtherstellung, denn Rohmilch zeichnet sich durch viele wertvolle Inhaltsstoffe und einen ganz besonderen Geschmack aus!

Gutes Gelingen!

Viele weitere spannende rezepte finden Sie in der Salzburg schmeckt Rezept-Sammlung!

 

Fotonachweis: Martha Neumaier





 








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