Diese Seite verwendet Cookies für Analysen, personalisierten Inhalt und Werbung. Durch die Nutzung stimmen Sie der Verwendung automatisch zu.

OKInformation
Teile diese Geschichte
ShareLikeShareTweetMehr

Wie werden eigentlich Laugenstangerl gemacht?

Laugengebäck selber machen – das Rezept

Stangerl oder Brezel – wie mögen Sie Ihr Laugengebäck am liebsten? Egal, werden Sie vielleicht sagen, Hauptsache innen zart weiß und weich und außen appetitlich kastanienbraun, leicht knusprig und mit dem typischen Aroma.
Laugengebäck ist beliebt bei Alt und Jung, als kleine Zwischenmahlzeit genauso wie also traditionelle Beilage zur Weißwurst oder einfach zur herzhaften Jause.

Hergestellt wird Laugengebäck aus Hefeteig. Seinen charakteristischen Geschmack bekommt es dadurch, dass es vor dem Backen mit verdünnter Natronlauge bestrichen wird. Dadurch bilden sich an der Oberfläche des Gebäcks während des Backvorgangs ganz besondere Aromastoffe, die den unverwechselbaren Geschmack der beliebten Brezeln und Stangerl ausmachen.
 

Für den Germteig ist etwas Geduld nötig

Zur traditionellen Herstellung sind nur wenige Zutaten notwendig: Weizenmehl, Germ, etwas Butter oder Schmalz, Salz, Wasser und natürlich die Natronlauge. Allerdings ist Geduld gefragt, denn die Germteig-Herstellung benötigt ein wenig Zeit: Der Teig muss zuerst vorbereitet werden, dann muss man ihn gehen lassen, danach wird das Gebäck geformt und wieder gehen gelassen bevor es schlussendlich mit der Natronlauge besprüht und gebacken wird.
 

Diskonter oder handwerkliche Qualität?

In den meisten Supermärkten und Diskontern wird Laugengebäck mittlerweile von früh morgens bis spät abends ofenfrisch angeboten. Und das zu unschlagbar günstigen Preisen. Wie das geht? Ganz einfach: sobald Bedarf besteht, werden tiefgekühlte Teiglinge in den Backofen geschoben, um schon nach kurzer Zeit als vermeintlich frisches Gebäck verkauft zu werden.

Woher die Teiglinge tatsächlich stammen, ist für Konsumentinnen und Konsumenten allerdings in der Regel nicht ersichtlich, da es keine diesbezügliche Kennzeichnungspflicht für Brot und Gebäck gibt. Achten Sie auch auf die Zutatenliste! Gerade bei Aufbackware ist ein besonders hoher Einsatz an Lebensmittelzusatzstoffen notwendig, damit sich die Teiglinge gut formen und einfrieren lassen, haltbar sind,  nach dem Auftauen schnell aufgehen und optisch ansprechend sind. In den meisten Fällen werden Sie unter den Zutaten Emulgatoren, Verdickungsmittel und Säuerungsmittel finden.

Als Konsumentinnen und Konsumenten haben wir es allerdings in unserer Hand, dort zu kaufen, wo wir nachfragen können, dort, wo wir Auskunft darüber bekommen, wie die Produkte hergestellt wurden und was darin enthalten ist. Am besten kaufen wir gleich da, wo Brot und Gebäck noch nach alt hergebrachter Tradition hergestellt wird.
 

Natron statt Natronlauge für zuhause

Oder am besten gleich selber backen. Statt der geforderten und im Umgang nicht ganz einfachen Natronlauge, empfiehlt sich für zu Hause eine ungefährliche Alternative: Natron. Taucht man Gebäckstücke vor dem Backen in eine Mischung aus kochendem Wasser und Backnatron, so erhält dieses auch die typisch braune Oberfläche! Neugierig geworden? Dann probieren Sie’s doch aus.


Hier gehts zum Rezept.
 

 




Zurück zum Magazin
Post von uns

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit unserem kostenlosen Newsletter. Einfach anmelden und neue Rezepte, Gschichtn, Termine und vieles mehr per Mail bekommen.

 
 
Unser Newsletter informiert ab sofort 14-tägig über aktuelle Termine, liefert köstliche Rezepte und zeigt dir die Menschen, die hinter unseren wertvollen Produkten aus Salzburger Landwirtschaft stehen.
Salzburger Agrar Marketing
(LFS Winklhof - Direktion 1. Stock)
Winklhofstraße 10
5411 Oberalm
+43 624 / 52 04 07+43 624 / 52 04 07
[email protected]