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Spargel – Einer der ersten Frühjahrsboten

Gesund & köstlich

Die Tage werden länger und die ersten Frühjahrsboten sind zum Ernten bereit. Einer davon ist der Spargel. Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber durch seine kurze Ernteperiode bleibt er jedes Jahr ein besonderes Geschmackserlebnis.

 

Weiß und grün

Wusstest du, dass der weiße und der grüne Spargel ein und dieselbe Sorte sind? Hier spielt nur die Anbauart eine Rolle. Der weiße Spargel wächst unter Erdhügeln heran und behält so seine weiße Farbe. Der grüne hingegen wird oberirdisch angebaut, durch die Sonnenstrahlen bildet er dann den grünen Farbstoff, das sogenannte Chlorophyll.


Auch wenn er eher eine unscheinbare Stange ist, ist dieser Frühjahrsbote seinen Preis wert. Einerseits braucht man viel Geduld beim Anbau, denn es dauert drei Jahre bis man den ersten Spargel ernten kann und nach zehn Jahren hat die Pflanze dann auch schon wieder ausgedient.
Andererseits ist der Spargel reich an wichtigen Nährstoffen, wie Calcium, Magnesium, BVitamine und Folsäure. Weiteres braucht man kein schlechtes Gewissen hinsichtlich Kalorien beim Verzehr haben. Der Spargel zählt nämlich zu den kalorienarmen Gemüsesorten, gerade mal 18 Kalorien pro 100 g bekommt er zusammen.
Hast du dich schon Mal gefragt woher der Uringeruch nach dem Spargelverzehr herkommt? Dieser stammt von der sogenannten Asparaginsäure, die dem Spargel auch sein typisches Aroma verleiht. Diese Aminosäure wird in unserem Körper beim Verzehr abgebaut und das Zwischenprodukt über den Harn ausgeschieden. Daher kommt es nach dem Verzehr von Spargel immer zu diesem speziellen Geruch.
Diese Aminosäure regt unter anderem unsere Nierentätigkeit an. Daher sollten Leute mit erhöhten Harnsäurewerten beziehungsweise Gicht, den Spargel nur in Maßen genießen.
Kaum gibt es den Spargel aus heimischen Anbau, kann ich es kaum erwarten ihn in der Küche zu verwenden. Ob in Rohkostform im Salat, gebraten als Antipasti oder doch als Spargelrisotto. Einfach genial dieser Küchenallrounder. Habt ihr ein Spargellieblingsgericht?

 

Kurze Info’s die man über den Spargel vielleicht noch nicht wusste:

  • Wusstest du, dass seit ein paar Jahren in Österreich auch purpurer Spargel angebaut wird. Er stammt ebenfalls von der gleichen Pflanze, wie der Grüne und Weiße. Die Anbauweise basiert auf demselben Weg, wie beim grünen Spargel.
  • Wusstest du, dass es bei unseren südlichen Nachbarn den Spargel in wilder Form gibt? Seine Erntezeit ist von Winterbeginn bis ins Frühjahr hinein. Vielleicht findest du ihn bei deinem nächsten Urlaub im Süden.
  • Wusstest du, dass das Sprichwort: „Kirschen rot, Spargel tot“, das Ernteende des Spargels beschreibt. Heimischen Spargel bekommst du von Mitte April bis Ende Juni.
  • Wusstest du, dass es am besten ist, den Spargel am selben Tag noch zu verbrauchen. Denn schon nach einem Lagerungstag hat er 50 % des Vitamingehalts schon verloren.
Weißer und grüner Spargel mit Roastbeef und Wildkräutersalat

Der Spargelmix ist eine wunderbare kalte Vorspeise für ein Frühlingsmenü.

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Spargelsuppe mit Forellennockerl und Spargelzuckerl

Eine cremige Suppe mit außergewöhnlichen Beilagen, das ist die Spargelsuppe mit Forellennockerl und Spargelzuckerl.

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Spargel mit Schinken, Braterdäpfeln und Sauce Hollandaise

Was passt besser in den Frühling als Spargel - gemeinsam mit dem saftigen Schinken, den knusprigen Braterdäpfeln und der cremigen Sauce Hollandaise ein tolles Geschmackserlebnis.

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Spargel-Rhabarber-Eis

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Übrigens: Spargel gibt es auch im Salzburger Land! Und noch dazu in bester Bio-Qaulität.

Inge und Johann Spitzauer

Der Name Schusterbauer geht tatsächlich auf den Beruf des Schusters zurück. Heute steht der Hof der Familie Spitzauer allerdings ganz im Zeichen des Bio-Gemüseanbaus.

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