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Salzmanufaktur Salitri

Handgeschöpftes Salz aus Oberalm

Eva und Helmuth Brudl schöpfen in ihrer Salzmanufaktur Salitri nach einem alten Verfahren blütenweißes Salz von höchster Qualität und Reinheit. Die naturbelassene Sole dafür stammt aus dem Salzbergwerk in Hallein. Verkauft wird das Salzburger Natursalz in Feinkostläden und in regionalen Billa-Filialen.

 

Von der Sole zum Salz

Es riecht nach Hallenbad. Beim Betreten des Sudhauses in Oberalm steigen aus der Emailpfanne leichte Dunstwölkchen auf. Helmuth Brudl hat die naturbelassene Sole in die flache Pfanne geleitet und auf 60 bis 70 Grad Celsius erhitzt. So entstehen pro Stunde knapp ein Kilogramm strahlend weiße Salzkristalle. Da während des Siedens Wasser verdunstet, fügt der Salzsieder in regelmäßigen Abständen frische Sole dazu. Diese Sole fließt aus dem Wolf-Dietrich-Stollen in Hallein und hat einen Salzgehalt von 32 Prozent. "Wir kaufen die Sole von der Salinen AG und füllen diese in Behälter ab. Heuer verarbeiten wir 12.000 Liter Sole zu 4.000 Kilogramm Salz", sagt Brudl.
 

Während des Erzählens sehe ich wie sich die Salzkristalle nach und nach bilden und wachsen. Mit einem Rechen schiebt Brudl diese "Salzblumen" am Ende der Pfanne zusammen und füllt diese in einen Weidenkorb. Aus diesem tropft überschüssige Wasser eine zeitlang ab. Danach trocknet das Salz rund 16 Stunden lang bei 45 Grad im Dörrapparat. Mit einem Wassergehalt von unter einem Prozent füllt Eva Brudl das Salz ab und etikettiert die Säckchen und Salzmühlen.

 

Salz, Mineralien, Spurenelemente

Salitris Salzburger Natursalz enthält neben Salz (NaCl) Mineralien wie Magnesium, Kupfer und Kalium. Zudem beinhaltet es Spurenelemente wie Eisen und Selen sowie natürliches Jod. Brudl: "Diese Mineralien machen das Salz milder und zeichnen für den geschmacklichen Unterschied verantwortlich. Auf die Zugabe von Rieselhilfen verzichten wir ganz."

Der Salzmacher ist von diesem "weißen Gold" der Kelten und Erzbischöfe fasziniert. Als die Stollen des Salzberges in Hallein stillgelegt wurden fand er es schade. Er interessierte sich für die Herstellung von Salz aus Sole nach uraltem Vorbild. Bald baute der damalige Einkäufer eines Autoimporteurs daheim im Garten ein Sudhaus und begann mit dem Salzschöpfen als Hobby. Gemeinsam mit seiner Familie eröffnete er im Jahr 2010 das Café Salitri. Er erzählt: "Zur Eröffnung schenkten wir jedem Gast ein Päckchen Salz. Ab 2011 verkauften wir es." Nun ist das Café in der Halleiner Innenstadt verpachtet und das Paar konzentriert sich auf die Salzproduktion und auf den Vertrieb.

Neben Salz verkauft Brudl auch Sole in Flaschen. Eva Brudl erklärt: "Sole wird in der guten Küche als naturbelassenes Würzmittel verwendet. Ein Teelöffel entspricht dabei einer Prise Salz."

Zu kaufen gibt es dieses naturbelassene und handgeschöpfte Salz aus Hallein in Feinkostläden, Merkurmärkten im Salzburgerland und ausgewählten Billa-Geschäften.
 

Garantiert regional

Salz von Salitri zählt zum "Echten Salzburger Naturhandwerk" und ist mit dem Herkunftszertifikat "Salzburger Land - Lebensmittel aus der Region" gekennzeichnet.

 








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