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Rhabarber – Sauer macht lustig

Der Rhabarber zählt zu einem der ersten „Obstsorten“, die es hierzulande zu ernten gibt.
Obwohl, eigentlich ist er keine Obstsorte, botanisch gesehen zählt er zum Gemüse. Der leicht säuerliche Geschmack ist nicht jedermanns Sache, aber ich freue mich jedes Mal wenn ich die ersten Stangen ernten und in der Küche verarbeiten kann.

 

Was macht den Rhabarber eigentlich so sauer?

Für den säuerlichen Geschmack sind zwei Säuren verantwortlich. Die Apfel- und
die Zitronensäure. Diese beiden und das reichliche Kalzium was in ihm steckt, sind gut für unsere Verdauung.


Was steckt noch drinnen?

Der Rhabarber zählt zu den kalorienarmen „Obstsorten“. Aber er enthält eine Reihe
wichtiger Vitamine und Mineralstoffe, wie Vitamin C und K, Kalium. Ein paar Sorten haben eine rötliche Stängelfärbung, diese stammt vom enthaltenen Farbstoff Anthocyan. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, hat die Aufgabe unseren Körper vor freien Radikalen zu schützen, das Immunsystem zu unterstützen und vieles mehr.
Laut Bauernregel, sollte man den Rhabarber nach 21. Juni nicht mehr ernten.
Was steckt da dahinter? Einerseits ist es, weil der Rhabarber die Zeit zum Regenerieren
braucht, um nächstes Jahr wieder zu kommen. Andererseits enthält der Rhabarber
Oxalsäure, dessen Gehalt Mitte des Jahres deutlich ansteigt. Zu viel Oxalsäure hat negative Auswirkungen auf unseren Knochenstoffwechsel, denn durch sie wird die Aufnahme von Kalzium gehemmt. Weiteres kann Oxalsäure die Bildung von Nierensteinen begünstigen und bei empfindlichen Personen Bauchschmerzen auslösen.
Bei nicht übermäßigem Verzehr spielt die Oxalsäure aber keine übergeordnete Rolle. Es ist empfohlen, Rhabarber mit kalziumreichen Produkten zu verzehren, zum Beispiel einem Milchprodukt (siehe mein Rezepttipp: Buttermilchwaffeln mit Rhabarberragout).

 

Was und wie verwenden?

Vom Rhabarber werden ausschließlich die fleischigen Stängel verwendet. Falls diese zu
grobfasrig sind, können sie geschält werden, müssen aber nicht. Auf gar keinen Fall sollte der Rhabarber roh verzehrt werden, beim Blanchieren oder Garen verringert sich der Oxalsäuregehalt.
Mit Rhabarber lassen sich leckere Kuchen zaubern, vor allem in Kombination mit Erdbeeren.
Aber auch als Kompott passt er sehr gut zu Topfenknödel oder Waffeln.
Nutze noch die Rhabarberzeit und nichts wie ran an die Stängel…

 

 

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