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Lebensmittel aus der Nachbarschaft sind angesagt

Der Trend zur Regionalität – vor allem im Bereich der Lebensmittel – hält unangebrochen an.

„Wir wollen wieder wissen, von wem und von wo unsere Lebensmittel herkommen“, beschreibt es Gerald Reisecker, Geschäftsführer der Salzburger Landwirtschaft. Was er in Salzburg feststellt, bestätigt Ernährungsexpertin und Food-Trendforscherin Hanni Rützler in ihrem aktuellen Foodreport 2018. Der Regionalität wird sogar eine neue Dimension eröffnet, die man unter dem Begriff „hyper local“ zusammenfassen kann: Der Weg geht von „local“ hin zu „hyper local food“, d.h. viele Konsumenten wollen Produkte, die wirklich aus der unmittelbaren Umgebung stammen.


Nahversorger in der Nachbarschaft sind begehrt

Der Hofladen oder Nahversorger in der Nachbarschaft steht beim kritischer gewordenen Einkäufer somit hoch im Kurs. 

„Eine enorme Chance für Produkte aus der Salzburger Landwirtschaft“, so Josef Schwaiger, Obmann der Salzburger Landwirtschaft, „wir merken schon seit längerer Zeit, dass ein Umdenken in den Köpfen der Menschen stattfindet. Immer mehr Leute wollen wissen, woher ihre Lebensmittel stammen. Man sehnt sich quasi nach Vertrautheit und Natürlichkeit. Aspekte, die von unseren Bauern aus der Umgebung mehr als nur erfüllt werden können.“

 

Auch Reisecker ist es besonders wichtig eine Brücke zwischen den Konsumenten und den Salzburger Bauern zu schlagen:
„Wir sind kein Online-Shop, sondern bringen mit salzburgschmeckt.at ‚hyper local-Konsumenten‘ mit Bauern und Direktvermarktern zusammen, zeigen quasi wer, wo, was ‚ums Eck‘ anbietet.“

 

Lebensmittel erleben statt nur verbrauchen

Eng mit diesem Bewusstsein gegenüber Lebensmitteln verbunden ist auch die Rückbesinnung auf typische Gerichte aus der Umgebung und ihre traditionelle Zubereitung.
 

„Auf salzburgschmeckt.at finden die Besucherinnen und Besucher jede Menge ‚guate‘ Rezepte von Salzburger Bäuerinnen zum Nachkochen. Auch Geschenkideen aus der Region und Gschichtn sowie Videos von Salzburger Bauernhöfen kann man auf salzburgschmeckt.at entdecken“, so Reisecker. 

 

Die Fokussierung auf lokale Lebensmittel und ihre „artgerechte“ Verarbeitung gehen Hand in Hand mit nicht industriellen Herstellungsmethoden. Klein- und Mittelbetriebe sowie die Landwirtschaft profitieren von diesem Trend. Egal ob Honig, Marmelade, Wurst oder Brot, die Produkte des täglichen Bedarfs kaufen umweltbewusste Konsumenten am liebsten in der Umgebung ein. Ein Trend der laut Zukunftsinstitut auch 2018 weiter anhalten wird. Die Konsumenten wollen ihre Lebensmittel nicht nur „verbrauchen“ sondern auch „erleben“. Vermehrtes Interesse an der Herstellung und Qualität von Lebensmitteln sind zu erwarten. Diesem Trend trägt auch die im Jahr 2018 verfügbare Neuerung auf salzburgschmeckt.at Rechnung:


Das digitale 'Schwarze Brett' kommt

„Aktuell arbeiten wir an einem ‚digitalen Schwarzen Brett‘, auf dem dann ab Frühjahr auch aktuelle Angebote und Termine von Bauern - z.B für Fleischbestellungen - nach Gemeinde/PLZ zu finden sind. Dabei werden wir auch jene Nahversorger-Kaufleute, Bio-, Regional- oder Feinkost-Läden, Metzger, Bäcker, Mühlen, Lagerhäuser und Wochen-Märkte einbinden, die wichtige Vertriebspartner der Bauern sind. Denn nur gemeinsam schaffen wir es, auch in Zukunft die hochwertige Qualität der Lebensmittel aus der Region genießen zu können, die wir an ‚made by Familienbauernhöfen aus Salzburger Landwirtschaft‘ so besonders schätzen“, gibt Gerald Reisecker einen Einblick in die neuen Projekte im Jahr 2018.


Nähere Informationen über die Vielfalt an heimischen Produkten der Salzburger Bauern finden Sie auf unserem Marktplatz.








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