Diese Seite verwendet Cookies für Analysen, personalisierten Inhalt und Werbung. Durch die Nutzung stimmen Sie der Verwendung automatisch zu.

OKInformation
Teile diese Geschichte
ShareLikeShareTweetMehr

Im Sommer wird gegrillt

Gesunde Vielfalt am Griller

Endlich ist es wieder soweit, was für eine Stimmung! Der Duft von gegrilltem Fleisch und Gemüse weht uns an den lauen Sommerabenden um die Nase. Am schönsten ist es, diese Romantik in der freien Natur zu genießen, da das Grillen über offenem Feuer wohl für jeden von uns immer wieder eine eigene Faszination ausübt. Auch Menschen, die sonst selten einen Fuß in die Küche setzen, laufen beim Grillen direkt zur Hochform auf. Grillen ist meist Sache der Männer.

 

Die urtümlichste und älteste Art der Essenszubereitung

Historische Erkenntnisse und archäologische Funde beweisen, dass vor 300.000 Jahren Grillen die wichtigste Zubereitungsart von Speisen war. Überall auf der Welt bereitete man Jahrtausende hindurch Speisen auf offenem Feuer. Fleisch, Fisch und andere Lebensmittel wurden entweder in der Glut oder durch Aufspießen des Grillgutes auf Holzstöcke oder Speere geröstet.

Bereits im 4. Jahrhundert nach Christus hatten die Römer spezielle Roste aus Metall um darauf Fleisch zu braten. Sie waren es auch, die bereits die ersten Bratwürste zubereiteten und diese von Sklaven servieren ließen. Jahrhundertelang war das Grillen eine Domäne der Reichen. In Südamerika hingegen wurden Holzroste in Wasser getränkt und über ein offenes Feuer gelegt, um darauf Fleisch zu garen. Auch Chinesen und argentinische Gauchos brutzelten Fleisch über dem Feuer. Heute noch bereiten etwa zwei Drittelder Weltbevölkerung ihr Essen auf diese Art zu.

 

Es muss nicht nur Fleisch sein

Beim Grillen denkt man an schmackhafte Fleischstücke und Würste. Es gibt aber noch mehr an Grillvielfalt. Wie wäre es einmal mit Gemüse oder Brot vom Grill? Jeder kennt natürlich die einfachste und köstlichste Beilagen-Spezialität, den guten alten Erdapfel, glühend heiß direkt aus der Glut, vom Grill oder als Folienkartoffel. Damit stehen wir aber erst am Beginn der vielfältigen Gemüse-Möglichkeiten. Fleischloses Grillen ist eine abwechslungsreiche Alternative wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Nicht nur klassische Grill-Paradeiser, auch Champignons, Zwiebel, Zucchini, Kürbis, Paprika, Mais-Kolben und vieles mehr lassen sich auf dem Rost zu einer Köstlichkeit verwandeln.

Auch verschiedene Obstsorten machen eine gute Figur am Griller. Marillen, Pfirsiche, Kirschen und Melonen pikant gewürzt, bringen ein neues Geschmackserlebnis auf den Teller. Gegrilltes, egal ob Fleisch oder Gemüse enthält den richtigen Pepp erst durch selbst zubereitete Dips mit frischen Kräutern und Blüten.

Diese Beilagen lassen sich gut vorbereiten, versorgen den Körper mit zusätzlichen Nähstoffen und bieten ein enormes Geschmacks- und Genusspotenzial.

 

Grillen oder Barbecue, was heißt das?

Unter Grillen versteht man das Garen durch Strahlungs- oder Kontaktwärme. Dabei werden Fleisch, Fisch oder Gemüse am Rost oder direkt über offenem Feuer zubereitet. Beim Barbecue werden durch die indirekte Hitze in einem geschlossenen Griller meist gleich große Fleischstücke, wie verschiedene Braten oder Ripperl, gegart. Das Grillgut liegt nicht unmittelbar über dem Feuer, sondern wird von der heißen zirkulierenden Luft gegart.

 

Der Mythos mit dem Salz

Ob Fleisch vor dem Grillen oder danach gesalzen werden sollte, erweist sich als unendliche Diskussion. Fakt ist, dass Salz auf dem Fleisch hygroskopisch wirkt und Wasser aus dem Fleisch zieht. Salz sollte also nicht nur aufgestreut, sondern in das Fleisch eingerieben werden. Das erhöht die Wasserbindungsaktivität, wirkt quellend auf die Muskelproteine und dehnt die Räume zwischen den Muskelsträngen aus. So kann Wasser gespeichert werden, das auch bei großer Hitze während des Garens nicht verloren geht. Dadurch wird ein Aussaften verhindert und das Fleisch bleibt saftig.

 

Genuss ohne Reue

Grillen ist eine fettarme Zubereitungsart. Die Gerichte sind besonders bekömmlich und auch für die schlanke Linie vertretbar. Die Kunst des Würzens liegt in der Sparsamkeit. Fleisch kurz vor dem Grillen würzen und nach Möglichkeit frische Kräuter verwenden, denn getrocknete Kräuter können über der Glut verbrennen. Grundsätzlich sollte Frischfleisch zum Grillen verwendet werden.

 

Grillen ist der Ausdruck von Natürlichkeit, unverfälschter Lebensart und gemütlicher Ungezwungenheit. Es ist ein Freizeitspaß in geselliger Runde, unter freiem Himmel, Zeit haben, gute Gespräche führen, das gute Essen mit all seinen sensorischen Annehmlichkeiten gemeinsam genießen, genau das erhöht die Lebensqualität enorm.

 

Quellen:

  • “Freude am Grillen“ Köstliches von der Glut und aus dem Ofen, Mascha Kauka, Weltbildverlag.
  • Grill-Genuss, Spezialitäten aus biologischer Landwirtschaft , Ja Natürlich.
  • „Grill-Zeit“ Das Magazin für Grillamateure Ausgabe 1 2011.
  • „Heiß Aufs Grillen“ Der einfache Weg zum Grillmeister, AMA
Bunte Grill-Eachtling



Weiterlesen



Zurück zum Magazin
Post von uns

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden mit unserem kostenlosen Newsletter. Einfach anmelden und neue Rezepte, Gschichtn, Termine und vieles mehr per Mail bekommen.

 
 
Unser Newsletter informiert ab sofort 14-tägig über aktuelle Termine, liefert köstliche Rezepte und zeigt dir die Menschen, die hinter unseren wertvollen Produkten aus Salzburger Landwirtschaft stehen.
Salzburger Agrar Marketing
(LFS Winklhof - Direktion 1. Stock)
Winklhofstraße 10
5411 Oberalm
+43 624 / 52 04 07+43 624 / 52 04 07
[email protected]