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Honig – Das Süßungsmittel aus dem Salzburgerland

Jetzt wenn es draußen früher dunkel wird, spielt sich das Meiste im Hause ab. Es duftet in den Küchen, nach Zimt, Orange und vielen anderen köstlichen Gewürzen. Gerade in der Adventszeit hat das Kekse backen Hochsaison. Für mich hat diese Tradition schon im
Kindesalter begonnen, wenn man die Butterkekse selber ausstechen, die Teigreste aus der Schüssel naschen durfte oder heimlich bei der Oma ein paar Kekse aus dem Versteck stibitzt hat.

In vielen weihnachtlichen Bäckereien wird der Honig als Süßungsmittel verwendet, z.B. bei Lebkuchen, Peffernüsse und vielem mehr.

 

Was steckt in diesem heimischen Süßungsmittel drinnen und ist er tatsächlich so gesund wie es oft heißt?

Wenn man sich ein wenig mir der griechischen Mythologie beschäftigt, liest man häufig, dass die Götter ihre Unsterblichkeit dem Honig verdanken. Ebenfalls der Arzt aus der Antike, Hippokrates, verwendete dieses Süßungsmittel zur Fiebersenkung und für die Heilung von
Wunden.
Physikalisch-chemisch gesehen, ist der Honig eine übersättigte Zuckerlösung, bestehend aus 80 Prozent Zucker. Dieser Zuckeranteil verteilt sich in zwei Arten, in Frucht- und Traubenzucker. Die restlichen 20 Prozent sind Wasser. Aus dieser Zusammensetzung ergibt sich eine Kalorienzufuhr von 306 kcal pro 100 g Honig. Die meisten von euch werden sich jetzt denken, dass sie nie so viel Honig auf einmal essen würden, doch achtet einmal darauf wieviel Honig bzw. Zucker ihr am Tag zu euch nehmt. Gut versteckt ist er, in Lebensmitteln bei denen wir es gar nicht erwarten und schwer zu finden, denn die Industrie hat über 100 Fachbegriffe für ihn.
Und auch bei Honig, ebenso wie bei Zucker gilt: Weniger ist mehr!


Warum wurde der Honig in der Antike so hochgehoben? Enthält er auch heilende Stoffe?

Neuseeländische Forscher fanden heraus, dass über 60 verschiedene Bakterien, auch der gefährliche Staphylococcus aureus, durch eine Behandlung mit Honig abgetötet werden können. Es werden Wundauflagen aus Honig bei antibiotikaresistenten Bakterien in
zahlreichen Kliniken verordnet. Es wird davon ausgegangen, dass die antimikrobielle Wirkung auf Enzyme zurückzuführen ist, welche von den Bienen produziert werden.

 

Oma’s Hausmittel: Warme Milch mit Honig – Was ist wirklich dran?

Im Honig sind über 100 Begleitstoffe enthalten, darunter auch Inhibine, das sind Hemmstoffe. Wie der Name schon sagt, hemmen diese Entzündungen. Daher wirkt warme Milch mit Honig, bei Halsbeschwerden erleichternd. Besser funktioniert dies, wenn man das
Süßungsmittel in einen Tee gibt.

Aufgepasst: Bei einer Erhitzung des Honigs über 40 Grad, verliert er seine heilsamen Stoffe.


Wer sollte Honig nicht verzehren?

 

  • Babys bis zum ersten Lebensjahr sollten keinen Honig essen. Denn dieses Süßungsmittel kann Säuglingsbotulismus hervorrufen, welcher für Babys lebensbedrohlich ist.
  • Diabetiker sollten generell Süßes in Maßen verzehren, daher auch beim Honig aufpassen.

Hast du gewusst, dass Honig nicht vegan ist? Da Honig von Bienen hergestellt wird und diese tierische Lebewesen sind, essen Veganer keinen Honig.


Kleiner Tipp: Egal ob Wald-, Akazien-, Blütenhonig und wie sie alle heißen, sie enthalten alle gleich viel Zucker. Also denkt daran, weniger ist immer mehr.
Nun aber ran an die Kekse. Ich habe auch ein leckeres Rezept für euch: weihnachtliche Brownies.




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