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Genussregion Pinzgauer Rind

Milch und Fleisch aus dem Nationalpark Hohe Tauern

Sie prägen das Landschaftsbild – die friedlich grasenden Kühe der Rasse Pinzgauer Rind. Mit ihrer kastanienbraunen Farbe und den weißen Flecken heben sie sich als Farbtupfen von den grünen Wiesen ab.

Die Stammheimat dieser robusten Rasse ist – wie der Name schon sagt – der Pinzgau. Hier, rund um den Großglockner mitten im Nationalpark Hohe Tauern sind die Sommer kurz, die Winter lang, die Berge hoch und die Vegetation rau. Keine guten Bedingungen also für Rinder würde man meinen. Die Pinzgauer haben sich aber bestens an diese Bedingungen angepasst. Und wenn der Futterertrag auch gering ist, die Qualität der schmackhaften Kräuter ist dafür umso besser. Und das wirkt sich auch auf die Milch und die Fleischqualität aus.

 

Schon die Kelten schätzten die Vorfahren des Pinzgauer Rindes

Das Pinzgauer Rind ist ein auf Milch und Fleisch gezüchtetes Zweinutzungsrind. Ursprünglich waren die Tiere sogar Dreinutzungsrinder. Zusätzlich waren sie nämlich auch ausgezeichnete Zugtiere, die in der Landwirtschaft natürlich stark gefragt waren. Die Vorfahren der heutigen Pinzgauer kamen übrigens schon mit den Kelten um 800 vor Christus in ihr heutiges Stammzuchtgebiet. Definiert wurde die Pinzgauer Rasse als solche Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gründung der ersten Züchtervereinigung.
Im Jahr 2006 schließlich wurde das Pinzgauer Rind mit dem Siegel der GenussRegion ausgezeichnet.

 

Fleischqualität Pinzgauer Rind

Das hellrote Fleisch des Pinzgauer Rindes zeichnet sich durch seine besondere Zartheit aus und ist äußerst feinfaserig. Von den Tellern der heimischen Küche ist es kaum wegzudenken und natürlich setzen auch die Gastronomen der Region auf die unvergleichliche Qualität. So wird das Fleisch etwa unter anderem im Hotel Sacher in Salzburg und bei Obauers in Werfen zu feinen Gerichten verarbeitet.

 

Rezept: Pinzgauer Fleischkrapfen

Der Kreativität in der Küche sind keine Grenzen gesetzt. Rezeptideen dazu findet man etwa im Kochbuch „Pinzgauer Kost und no a wench drüwa außi gschaud“ von Oliver Altenberger. (erhältlich im Fachhandel). Wie wäre es etwa mit Pinzgauer Fleischkrapfen?

Zutaten für 10 Portionen

  • 1/4 l Milch
  • 1/4 kg Roggenmehl
  • 1/4 kg Weizenmehl
  • 60 g Butter
  • Salz
  • 250 g Rindfleisch geräuchert
  • 250 g Speck
  • 250 g Geselchtes
  • 1 Zwiebel
  • Pfeffer
  • Petersilie
  • Butter zum Herausbacken

Roggenmehl, Weizenmehl und Salz zusammen in eine große Schüssel geben. Die Milch mit Butter aufkochen lassen, über das Mehlgemisch schütten und zu einem harten Teig kneten. Den fertigen Teig eingewickelt etwa eine Stunde rasten lassen. Das Rindfleisch, den Speck, das Geselchte und die Petersilie fein hacken. Die Zwiebel im Butter anschwitzen und geschnittenen Zutaten dazugeben. Kurz anrösten. Den Teig mit einem Nudelholz dünn ausrollen und mit einem Ausstecher 10 cm große Fladen ausstechen. Auf einer Hälfte mit Fleisch füllen und zusammenschlagen. Die Ränder fest zusammendrücken und anschließend in Butter heraus backen. Dazu gibt es Sauerkraut.


(Rezept entnommen aus dem SalzburgerLand Magazin)

 

Nähere Infos:
Arbeitsgemeinschaft der Pinzgauer Rinderzuchtverbände
DI Mathias Kinberger, Qualitätsbeauftragter
+43 (0)664 220 9208
mathias_kinberger@gmx.at
www.pinzgauerrind.at
www.genuss-region.at

 








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