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Brennnessel - Superfood aus dem Salzburger Land

Super-Wildpflanze – die Brennnessel

Nährstoffreiche Lebensmittel, die für unsere Gesundheit und Wohlbefinden als besonders förderlich erachtet werden, sind so genannte Superfoods! Was viele nicht wissen ist, dass man für Super-Nahrungsmittel weder tief in die Geldbörse greifen, noch Produkte kaufen muss, die um die halbe Welt gereist sind. Im Salzburger Land finden wir eine Menge Superfoods – man muss nur wissen wo!

 

Wirklich jeder kennt das hartnäckige „Unkraut", das am Wegesrand, an Zäunen, im Garten – einfach überall wächst. Ein wenig in Vergessenheit geraten ist die Tatsache, dass die Brennnessel eines der wichtigsten Heilkräuter überhaupt ist und wahre Superpower besitzt! In der Volksmedizin werden seit Generationen das Kraut, die Samen sowie die Wurzeln für verschiedene Zwecke verwendet. Die jungen Blätter nutzt man vorrangig im Frühling und im Herbst zur Anregung des Körperstoffwechsels und zur Reinigung von Leber und Galle. Die Brennnesselblätter sind Bestandteile von Teemischungen, beispielsweise zur Behandlung von Harnwegsinfekten. Aufgrund des hohen Eisengehaltes (doppelt so viel wie in Spinat) ist der Frischpflanzensaft bei Blutarmut und Eisenmangel beliebt. Im August sind die Früchte der Brennnessel - die Samen - reif und können geerntet werden. In der traditionellen Heilkunde werden diese als Kräftigungsmittel für die ältere Generation beschrieben.

 

Brennnessel in der Küche – Aufstrich, Pesto, Suppe

In der Küche können Sie die Blätter der Brennnessel vielseitig verwenden. Beispielsweise grob gehackt mit Joghurt und Topfen vermengt als Aufstrich, als Pesto oder im Frühling als Suppe und als Spinat-Ersatz.

 

Rezept: Flammkuchen mit Brennnesselblättern

Für den Teig benötigen Sie eine Handvoll Brennnessel-Blätter, 250 g glattes Dinkelmehl, 125 ml Wasser, 1/2 Würfel Bio-Hefe, eine Prise Zucker, zwei Esslöffel Olivenöl und ein Esslöffel Kräutersalz. Im ersten Schritt hacken Sie die Brennnessel mit einem Messer oder einer Küchenmaschine klein.

 

Dann bereiten Sie die Teigmischung zu: Dafür verwenden Sie handwarmes Wasser und lösen darin die Bio-Hefe mit einer Prise Zucker auf. Dinkelmehl, Olivenöl, Kräutersalz sowie die klein gehackten Brennnessel-Blätter zugeben und zu einem Teig verkneten. Den fertigen Teig lassen Sie abgedeckt ruhen.

 

In der Zwischenzeit bereiten Sie den Belag zu. Dafür hacken Sie eine mittelgroße Zwiebel, eine Knoblauchzehe sowie einige frische Küchenkräuter (wie Petersilie, Schnittlauch) klein, reiben 50 g Parmesan und vermengen das Ganze mit einem Becher Creme fraiche und zwei Esslöffel Joghurt. Zuletzt schmecken Sie den Belag mit Salz und Pfeffer ab.

 

Den Flammkuchenteig in vier Stücke teilen, jeweils dünn mit einem Nudelholz ausrollen, mit dem Belag bestreichen und zum Beispiel mit einer dünn geschittenen Zucchini belegen. Der Flammkuchen wird bei 200°C rund 15 Minuten knusprig gebacken.

 

Wir wünschen guten Appetit mit dem Salzburger Superfood – der Brennnessel!

 

Andere wohlschmeckende Rezepte aus dem Salzburger Land finden Sie in der Salzburg schmeckt Rezept-Sammlung!

 








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