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Der Geschmack von Endiviensalat ist recht herb, harmoniert aber sehr gut mit Orangen und Äpfeln.

Das Wort Endivie stammt aus dem Arabischen und heißt soviel wie "im Januar wachsende Pflanze". Seine Blätter werden zusammengebunden, so daß an das Innere kein Sonnenlicht kommt. Dadurch ist Endiviensalat nur an den äußeren groben, leicht gekrausten und breiten Blättern grün. Die inneren Blätter sind gelblich.

Die krause Sorte heißt Friséesalat und besitzt zarte, fein gekrauste Blätter. Frisée ist zartgrün und schmeckt milder, als Winterendiviensalat.

Endivien gehören zur Familie der Korbblütler. Botanisch zählt die Endivie zu den Chicoreeplanzen. 

Einige braune Blattspitzen an den Rändern sind nicht schlimm, da man die äußeren Blätter sowieso nicht mit verwendet. Wichtig ist, daß das Salatherz nicht braun ist und die sog. Herz- oder Kranzfäule hat. In dem Fall kann der Salat nicht verwendet werden.

Endiviensalat enthält den Bitterstoff Intybin, der als milchiger Saft in den Blättern vorhanden ist. Dieser Bitterstoff wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend, weshalb Endiviensalat auch gerne als Vorspeise gereicht wird. Die meisten Bitterstoffe sitzen im Strunk, der entfernt werden kann.

Endiviensalat enthält Vitamin A und C sowie viele Mineralstoffe wie Kalzium, Natrium und Phosphor.

 

 

 

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